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Naturerfahrungen - Konzerte

                               

                                                         mit Roland Kroell 2017

 

                                               Schwarzwald - Vogesen 

 

 

Sa. 29. April - Albstadt - Lieder zu Beltane- ab 17 h - Kunst und Kultur im Salon

bei Arno Pillwein und Ines Dulay-Winkler

 

 

 

  

                  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                    Zauberhafte 

          Wanderungen 2017

 

 

 

 

 

 

 

Der Künstler als ewiger Pilger

 

John O`Donohue – Echo der Seele

 

Für die meisten Rollen im Leben – sei es als Lehrer, Mechaniker oder Chirurg – existieren bestimmte Ausbildungswege, die die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Auch wenn es durchaus erlernbare künstlerische Techniken gibt, verhält es sich mit dem Künstler-Sein ganz anders. Der Künstler bildet sich selbst aus, nur das ist überhaupt möglich. Jeder Künstler ist von einer einzigartigen Sehnsucht beseelt. Es gibt keine vorgefertigten äußeren Pläne für das, was der Künstler erschaffen will. Jeder einzelne Künstler wird von einer inneren Stimme getrieben, die ihm keine Ruhe lassen wird, solange das Verlangte nicht erschaffen ist. Der Künstler kann sich nicht im Konsens normaler Zugehörigkeit einrichten. Sein Herz treibt ihn fortwährend hinaus in das Grenzland, in dem ganz andere Forderungen herrschen. Wer sich auf die Schöpfung von etwas Originärem einläßt, begibt sich in große Einsamkeit. Arthur Rimbaud sagte: „Ich habe keine Vorfahren!“

Der Künstler erhält seine Berufung nicht so sehr von aussen als vielmehr aus den unbekannten Tiefen seiner selbst.

Die Aufforderung zur Schöpfung kommt woandersher. Künstler sind die Priester der Kultur. Sie locken das Unsichtbare zu einer Form, in der es ahnungsweise sichtbar wird, das Schweigen auf eine Stimme zu und das Unbekannte zur Nähe. Die Künstler helfen uns zu sehen, was im Verborgenen

Liegt. Kein Künstler steht allein in einem leeren Raum. Jeder Künstler arbeitet aus der Zugehörigkeit zur Tradition heraus. – ohne allerdings je etwas nur zu wiederholen. Der Künstler lebt in einer eigentümlichen Zugehörigkeit. Er ist so der Tradition verbunden, daß er sie als den Pulsschlag seines Herzens spüren kann; doch dieselbe Tätigkeit bewirkt, daß er sich wie ein vollkommener Fremder fühlt, der in ihr keinerlei Echo für seine Sehnsucht finden kann. Aus dem Zusammenfluss von Nähe und Fremdheit beginnt etwas Neues aufzutauchen.

Der Künstler ist zu unerbitterlicher Wahrhaftigkeit berufen. Trotz all seiner persönlichen Begrenztheit und Unsicherheit muß er das, was er vorfindet, zum Ausdruck bringen.

 

Der Künstler ist zuerst und zuletzt der Sehnsucht verpflichtet. Diese Bereitschaft, der Sehnsucht zu folgen, „wohin sie auch führe“, erfordert und ermöglicht vielfältige  neuartige Möglichkeiten des Zugehörens. Hölderlin sagt:

„Was bleibet aber, stiften die Dichter.“

 

Solch ein Bleibendes ist das Resultat eines Sichhinauswagens bis zum äußersten Vorposten der Sehnsucht, weit jenseits aller behaglichen oder gefestigten Geborgenheit, bis ein Echo ewiger Zugehörigkeit zum Tönen gebracht wird.

Viele unserer Brüder und Schwestern leben gleichfalls auf Vorposten, die wir niemals besuchen.

 

Die, von denen wir niemals erfahren

 

Diese Abwesenheit wirkt sich auch auf der sozialen Ebene aus. Die Gesellschaft wir d mehr und mehr zu einem Spiegelbild der Massenmedien, doch die Medien sind keine Leinwand, auf der alles und jedes nach Belieben erscheint. Nein. Die Medien arbeiten extrem selektiv. Sie konstruieren ihre Welt, um sorgfältig ausgewählte, sich ständig wiederholende lautstarke Meldungen herum. Von sehr vielen Menschen  erfahren wir aber niemals etwas. Nie lesen wir über sie in Zeitungen. Nie hören wir von ihnen in den Nachrichten. Ein ganzes breites Spektrum von Schicksalen ist grundsätzlich abwesend. Dieses Spektrum umfasst die Armen, die Schutzlosen, die Kranken und die Gefangenen. Ihre Stimmen wären schwerfällig und direkt, und sie würden unsere Behaglichkeit stören und unsere Selbstzufriedenheit untergraben Die meisten von uns Privelegierten führen ein behütetes Leben und sehen nicht, was die Armen erdulden.

Aus dem Augen, aus de, Sinn. Was nicht in unserem Blickfeld ist, betrifft uns nicht.

 

Sa. 5. Aug. Herrischried-Großherrischwand - Klausenhof 20h Konzert "Hab Herz, hab Mut"

mit Klaus dem Geiger und Roland Kroell

 

 

 

 

 

 

So. 6. Aug. Hasel - Erdmannshöhle - Konzert für Mutter Erde -

mit Klaus dem Geiger und Roland Kroell

 

 

 

 

Mi. 05. April  Laufenburg/CH-Druidenhaus Am Wasenberg 61 - Keltisches Frühlingskonzert

 

                    Für Lebenslust, Mut und Vertrauen - Roland Kroell singt Lieder für die Bäume

 

                    des legendären Barden Taliesin, sowie aus Parzival - Miinnelieder zum Heiligen Gral

                 

 

 

 

 

 

Mi. 01.02.2017  Laufenburg/CH - Druidenhaus- Am Wasenberg 61  - Konzert  Eso gohts is

 

 

Do. 09.02.2017  Rickenbach/Friedborn - Kapelle - 19.30h

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sa. 22.Okt. Albstadt - Paracelsus - Assemblage mit Musik Hörszenen

                   und Vortrag : Roland Kroell

                   Bei AEONI-Projekt - Arno Pillwein und Ines

                   Dulay-Winkler: Tel. Anmeldung 015234024595

 

Vergangene:

Fr. 19. August - 19h Hasel - Konzert mit Roland Kroell in der

                     Erdmannshöhle - Höhlenklang und Minnesang

                     9 Lieder aus Tantris & Isot  mit dabei Kathrin von

                     Klingenthal (Tanz) und Freyvrouwe von Zähringen-

                     Monochord  - Einlaß: 18.45h - Warm anziehen!

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hintergrundmusik: Bluithin von Roland Kroell und Pit Kurt

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